Charakteristisch für den Tag: Weinberge entlang des Ufers soweit das Auge reicht

Charakteristisch für den Tag: Weinberge entlang des Ufers soweit das Auge reicht

So, nach dem gestrigen Müßigtag und dem vielen guten Essen wurde es Zeit mal wieder ein paar Kilometer zu machen. Die heutige Etappe ist wieder 94 Kilometer lang und führt mich bis hinter Neckarsulm nach Bad Wimpfen. Der Himmel hält sich heute sehr bedeckt und auch die Temperatur wird nicht über 11 Grad steigen. Dazu kommt heute wieder ein kalter, böiger Wind – diesmal aus West. Es braucht nicht viel Phantasie um die Hauptrichtung der heutigen Route zu erraten. Richtig, es geht primär Richtung Westen.

Also, nach dem Frühstück erstmal warm angezogen und zum ersten Mal in diesem Herbst kamen die Langfingerhandschuhe zum Einsatz. Das erste Stück ging gleich wie der Hinweg, auf den Fahrradstraßen bis zum Hauptbahnhof. Von dort aus quer durch die Baustelle Stuttgart 21 und dann wieder durch den Schlosspark. An einem Werktag und bei dem kalten und unwirtlichen Wetter war der heute fast leer im Vergleich zum Sonntag und so kam ich gut und schnell voran. Schließlich erreichte ich bei Cannstatt wieder den Neckar, überquerte ihn und war wieder auf dem Neckartalradweg unterwegs. 

Recht schnell für eine Großstadt blieben die Häuser zurück und es überwog das Grün der Landschaft. Auffallend war, dass überall am Steilufer nun Weinreben angebaut wurden. Überhaupt war das das Bild des Tages, Weinreben ohne Ende. Es macht fast den Eindruck, dass der gesamte württembergische Wein an den Hängen des Neckars angebaut wird. Mir war’s egal, es ging mal links, mal rechts des Neckars immer weiter Richtung Ludwigsburg. Der Radweg spart jedoch alle größeren Orte aus, nur kleine Ortschaften werden ab und zu durchfahren. 

Ich kam flott voran und so war ich gegen Mittag schon hinter Freiberg am Neckar. Obwohl es laut Wetterbericht zwar bewölkt, aber trocken bleiben sollte, hielt sich Petrus nicht ganz daran. Ab Mittag hat es immer wieder leicht geregnet. Zum Glück nicht lange und auch nicht so intensiv, dass ich nass wurde, bzw. in die Regenkleidung wechseln musste. Aber unangenehm war es bei den kalten Temperaturen trotzdem. Etwas anstrengend und endlich mal warm unter der Jacke wurde es nach Lauffen am Neckar. Der Weg folgt hier einer Straße und es ging ordentlich bergauf. Ein paar Kilometer weiter ging es dann nach Nordheim wieder runter und ab hier folgt der Radweg wieder direkt dem Neckar. 

Kurz darauf war dann schon Heilbronn erreicht und es ging praktisch quer durch die Stadt, aber immer entlang des Neckars. Hier und weiter auch an Neckarsulm vorbei waren wieder viele Industriebetriebe am Neckarufer angesiedelt. Ebenso die unvermeidlichen Kraftwerke. Danach aber ging es naturnah weiter und alsbald war Bad Wimpfen erreicht. Ich hatte es schon geahnt, hier ging es nochmals ordentlich bergauf, da die Altstadt von Bad Wimpfen oberhalb des Steilufers liegt und mein ausgesuchtes Hotel wiederum oberhalb der Altstadt. 

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