Die Nacht war sehr erholsam, wenn auch nicht besonders ruhig. Aber was will man auch von einem Hotel, das nahe der Innenstadt von Wien liegt, erwarten. Hab trotzdem gut geschlafen. Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück habe ich gleich mal noch vorbeugend einen Liter Wasser getrunken, denn der Tag versprach heiß zu werden. Und heiß ging es dann auch gleich los. Wenn so ein Landei, wie ich, in einer Großstadt Fahrrad fahren muss, dann geht es heiß her. Die Strecke Friedrichshafen – Tettnang ist da doch entspannter. Aber nach einer Stunde war ich aus der Stadt raus und habe die Donauinsel erreicht. Auf der ging es dann die Donau flussaufwärts. Man hat gemerkt, dass es ein schöner Sonntag war, denn es war echt was los auf dem Donauradweg.

Für mich gab es jetzt nicht wirklich viel neues zu entdecken, denn ich bin diese Strecke schon zweimal in den letzten vier Jahren flussabwärts gefahren. Aber bis zur Mittagszeit waren die Temperaturen erträglich und auch der Wind zeigte sich von seiner positiven Seite. So ging es gut vorran. Ab Mittag aber wurde es drückend heiß und das radeln zunehmend anstrengender. Ich konnte gar nicht so viel trinken, wie ich geschwitzt habe. Und so ging es an Tulln vorbei, weiter am nie in Betrieb gegangenen AKW Zwentendorf vorbei bis ich am Nachmittag mein Ziel Krems erreicht habe.

Das Hotel hier kenne ich schon von früher. Liegt ruhig nahe der Altstadt und hat einen eigenen Fahrradparkplatz. Was sich leider nicht geändert hat gegenüber früher, es gibt nur eine Steckdose auf dem Zimmer. Bei der Menge an elektronischen Helferlein, die Mann heute so benötigt, wird das Laden der Teile zu einer logistischen Herausforderung.

Leider ist es immer noch drückend heiß hier. Zum Abendessen war ich in einem schönen Restaurant mit einem tollen Innenhof. Aber leider stand die Luft da drin. Nichts destotrotz, das Essen war hervorragend und das Bier frisch und kühl, was will Mann mehr im Urlaub? Hab dann noch einen Spaziergang durch die Altstadt gemacht und mir ein großes Eis gegönnt.

Jetzt werde ich mich dann gleich in den Garten meines Hotels setzen und das schöne Wetter und ein gutes Buch genießen. Morgen verspricht es wieder ein schöner Tag zu werden, allerdings noch heißer, als heute. Dafür ist die Strecke mit nur 68 KM relativ kurz – heute waren es 89 KM.

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Kategorien: Radreisen

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